Ein Gedicht sind Worte und Gedanken, welche in einer bestimmten Form ausgedrückt werden. So kann ein Gedicht in Reimen, Versen oder Leerzeilen versehen werden – all diese Stilmittel sind zur Unterstützung des Inhalts vorhanden. Die Wahl der Form, bleibt dem Verfasser überlassen. Er allein verleiht dem Gedicht die Worte, den Sinn und auch das Maß. Gedichte wollen nicht nur gelesen, sondern auch vorgelesen werden!
AutorInnen, die sich beteiligen erhalten eine eigene Seite im Projekt!
Ihre Gedichte und Erzählungen können natürlich auch in Mundart sein, hier ein Beispiel von mir:
net da wåldbauernbua --> zum reinhören
i;i bin net da wåldbauernbua,
obwohl i in mundart schreibn tua.
bin a im mürztal geborn,
oba d`zeitn håbn si gändert,vülles is ounders wordn.
heut schreibt koam åner aufn zettl mit`n stift,
dahoam håbn d`leut an computer
då schreibns in jeda fårb und schrift,
des is modern und vül guater.
sölbst woun sei nåchbår glei um die eckn wouhnt,
nimmt da bauer sei handy ind` håund
und ruft zu eam umi oun,
ober dvd schaun kumman koun.
und des liabe göld erscht, håt sein wert verlorn,
seid da schülling zum euro is worn.
für wåhr as monat bleibt üba
des göld im taschl is går.
ålls wos neig is muass ma ausprobieren
d`jungen Leit dann stått`n årbeiten liaba studieren,
und so kummt ma vor,
es is nix mehr sowias früha wår.
kunt da wåldbauernbua den wåndel der zeit so sehn,
glaub i tat er so månches net verstehen.
er håt gmoant im låchen und wanen san die leit gleich,
er wår damals årm und trotzdem reich.
(Franz Preitler)