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Geschenke des Weges
Endlich einmal Zeit zu bleiben
Musik zu hören, malen, schreiben
jeden Tag als Geschenk empfinden
Zeit um zu sich selbst zu finden.
Auch manches Mal nach den Sternen greifen
sich weiterbilden, wachsen, reifen.
Zeit zum Dichten, lesen, lieben,
nicht immer alles aufzuschieben.
Sein zu dürfen, wer man ist
Die eigene Persönlichkeit nie mehr vermisst!
Um das zu werden, was man kann
Nimmt dieses Glück man dankbar an.
Den Tod als Antriebsfaktor betrachten
Niemals die Gesundheit missachten
Vielleicht auch manche Schuld vergeben
Verzeihen können, um frei zu leben.
Sag‘ es heute noch
Sag‘ es noch heute -
morgen ist es vielleicht zu spät.
Es ist zwar der gleiche Gedanke,
aber nicht mehr dasselbe Wort,
nicht mehr dieselbe Zeit und nicht der Ort.
Wir sind nicht mehr die gleichen.
Deshalb sag‘ was zu sagen ist -
sag‘ es noch heut‘!
Die Zeit läuft schneller als man denkt.
Sie holt uns alle ein.
Kaum hat man sich ein Jahr erlaubt,
holt uns ein Neues ein.
Darum lass hin und wieder los
und mache alles GLEICH.
Verschiebe nichts auf da und dort -
so wird dein Leben reich.
Lebe für den Augenblick,
zieh dich manchmal in dich selbst zurück.
Das Edle hast du ja in dir,
nimm dir nur die Zeit dafür.
Körper und Seele danken Dir.
Die Zeit !
Ein rasch vergänglich, flüchtig Eigentum.
Ein Leihgeschenk ?
Bald ist sie um!
Weltgift
„ Ja , mein liebes Menschenkind „ .....
Dieses „ Weltgift „ vielerlei Ursachen sind;
Machtgedanken und Gier nach Geld
bringen dieses Gift in die Welt
gefolgt von Kälte _ Habgier und NEID
dem größten Übel dieser Zeit!
Sie beherrschen die Sprachlosigkeit
zu keinerlei Nächstenliebe bereit.
Der Einen Egoismus _ Verschwendung _ Überfluss
Ohne Demut
erzeugt der Anderen Not und Verdruss .
Wie kommt der Hunger in die Welt ?
In dem jeder bei jedem Waffen bestellt !
Ohne Mitleid _ kein Erbarmen
trifft das „ Weltgift “ die Ärmsten der Armen.
„Die im Dunkeln sieht man nicht
sie bleiben verlassen zurück
Auf dem Wege zum Licht „
Texte © Copyright Erika Schlögl