Daniel Dornhoefer
Texte "Ihr Wesen" und "Die Ballade des Geschenkes.."
Frei
Was ist das ? Ein Feuer brennt
Die Mauer um mich, sie stürzt ein
Von jetzt auf gleich, wieder im trend
In der Dunkelheit, ein heller Schein
Deine Nähe, eine Wärme
Dein Duft, neu und doch vertraut
Ich glaube nicht dass ich dieses Gefühl wieder kennenlerne
Mein Herz, es jubelt so laut
Die Ketten wurden gesprengt
Die Mauern, sie liegen brach
Armors Pfeil wurde in meinem Herz versenkt
In meinen Augen, alles wunderbar
Das warten hat sich gelohnt
Lang genug habe ich ausgeharrt
Habe lang genug in dem Verlies gewohnt
Lang genug die Wand angestarrt
Endlich bin ich wieder Frei
Und das verdank ich nur dir
Die kalten Tage, sie sind vorbei
Neue kraft fließt durch das Tier in mir
Um dich drehen sich meine Gedanken
Du lässt mich meine Muse hören
Öffnest mir die Schranken
Und nichts kann mich heute empören
Alles in mir , es freut sich
Einfach alles, so wunderschön
Schließe ich meine Augen, sehe ich dich
Frei von Angst, werde ich den Einsatz erhöhen
Ich zähle die Stunden bis ich dich wieder sehe
Will dich wieder in meinen Armen halten
Will einfach nur spüren deine Nähe
Und voller Hoffnung mit dir eine neue Ära gestalten
Innere Ruhe
Ich blicke in den Himmel
Sinne darüber nach was ich erreicht habe
Über den Weg den mein Schicksal erwählt hatte
Den Weg den ich wandelte in vergangenen Tagen
Wovon ich früher träumte
Und welche Träume ich heute lebe
Nur die Spitze des Eisbergs
Der im Ozean meines Lebens schwimmt
Ich blicke aus dem Fenster
Sehe die Geister der Vergangenheit
Erinnere mich an Schmerzen und Leid
Welches mir wiederfuhr
Welches ich anderen antat
Tiefe Narben die ich mit stolz trage
Sie sind ein Teil von mir
Ich blicke zurück
Auf einen steinigen Weg
Voller Hindernisse und Herausforderungen
Voller Erinnerungen
Blicke auf einen Weg den ich ging
Meinen Weg der mich prägte
Ich blicke nach vorn
sehe verschwommene Bilder
Weitere Ziele, weitere Wünsche
Eine Zukunft, so ungewiss
Ein Weg, so steinig
Möglichkeiten, offen wie das Meer
Fragen die darauf warten beantwortet zu werden
Ein Abenteuer das darauf wartet erlebt zu werden
Ich schließe die Augen
Und lasse mich ins Gras fallen
Spüre die Sonne auf meiner nackten Haut
Wie ihre wärme mich umgibt
Der Liebe gleich mein Herz erfüllt
Ein Licht das kein Platz für Schatten lässt
Ich schließe die Augen
Falle auf die Knie
Mitten im warmen Sommerregen
Wasser das Leben ist, welches der Himmel schickt
Als wäre Gott im Regen
Umgibt mich das Leben, voller Frieden
Ich schließe die Augen
Es rieselt Erde durch meinen Händen
von dem Weg den ich einst ging
und dem Weg den ich gehen werde
Birgt so viel Geheimnisse
bedeckt vergangenes und bringt neues hervor
Ich schließe die Augen
Breite meine Arme aus
Spüre den Wind der um mich weht
Atme ihn tief ein
Diesen angenehmen Duft
Ein Hauch frieden
Ein Hauch leben
Ich öffne meine Augen
Betrachte alles was mich umgibt
Blicke in tränenlose Augen
In ein sorgloses Gesicht
In ein lächeln
Zufrieden
Willkommen
Willkommen in meiner Welt
In der man steht, in der man fällt
In der sich einem einiges in den Weg stellt
Willkommen in meiner Hölle
In der alles gnadenlos niederbrennt
Man einen Mensch oft nicht wiedererkennt
Beschreite meinen Weg, sieh durch meine Augen
Meine Welt wird dir den Verstand rauben
Kannst du noch an das Gute glauben?
Willkommen an meiner Front
Das Leben ist ein immerwährender Krieg
Den man mit dem Tod verliert, es gibt keinen Sieg
Und wenn man weiß das man verliert,
Warum dann kämpfen, warum schlachten schlagen?
Warum ständig neue Konflikte austragen?
Wieso nicht einfach aufgeben?
Wieso nicht kapitulieren und die Waffen niederlegen
Den Krieg beenden und sich zur letzten Ruh begeben
Es wäre doch so viel einfacher
Die weiße Fahne zu schwenken
Sich somit selbst die Erlösung zu schenken
Doch will man so in Erinnerung bleiben?
Ein Buch ohne Happy End,
weil man vor allem davon rennt?
Willkommen im Leben
Es ist hart, es ist ungerecht
Am Ende macht dich der Tod zum Knecht
Willkommen im Krieg
In einer gnadenlosen kalten Welt
Einem Krieg in dem jeder fällt
Vollbringe große Taten und sterbe als Held
Denn der Tod ist nicht das Ziel,
sondern der Weg der dorthin führt
Es sind die Schlachten die man schlägt
Die einen zur Legende machen
Im ewigwährenden Krieg
Der sich Leben nennt
Texte © Copyright Daniel Dornhöfer