Barbara Greskamp auf e-stories
Lebenselixier
Ergießend sich aus Wolkenhülle,
das Wasser reich in seiner Fülle,
benetzet Pflanzen und das Tier,
Leben schenkend auf Erden hier.
Ergießt sich sacht und mal in Fluten,
erreicht die Schlechten und die Guten,
ist des Lebens Elixier,
ohne ES wir sterben hier.
Das Wasser als des Himmels Gabe,
geschenkt dafür, dass man sich labe
mit Bedacht und nicht Verschwendung,
von Gott zur ehrfürcht’gen Verwendung.
Ergießend sich aus Wolkenhülle,
das Wasser reich in seiner Fülle,
benetzet Pflanzen und das Tier,
Leben schenkend auf Erden hier.
Ergießt sich sacht und mal in Fluten,
erreicht die Schlechten und die Guten,
ist des Lebens Elixier,
ohne ES wir sterben hier.
Das Wasser als des Himmels Gabe,
geschenkt dafür, dass man sich labe
mit Bedacht und nicht Verschwendung,
von Gott zur ehrfürcht’gen Verwendung.
Schau ihm in die Augen
Schau ihm in die Augen, hast du’s geseh’n?
Der Blick, ein hilfloses Flehen.
Die Zügel, sie sind angezogen,
der Hals zum Bersten fast verbogen.
Schau ihm in die Augen, hast du’s geseh’n?
weisses im Auge, vor Angst will’s vergeh’n.
Gar schändlich wird es oft geschlagen,
viele sehn es, nichts werden sie sagen.
Schau ihm in die Augen, hast du’s geseh’n?
Es schließt die Augen, dem Schmerz will’s entgeh’n.
Es hebt die Beine, hoch oben sie verharren, denn jetzt kommt er, der schmerzhafte Barren.
Schau ihm in die Augen, hast du’s geseh’n?
Ein toter Blick, leer, es kann’s nicht versteh’n.
Stets willig, für den Menschen bereit,
doch er fügt ihm zu allerhöchstes Leid.
Schau ihm in die Augen, hast du’s geseh’n?
Die Augen so sanft, als könnt’ es versteh’n.
Dein bester Freund, das will es sein,
werde wach, öffne dein Herz, lass es herein.
Texte © Copyright Barbara Greskamp